Dienstag, 2. August 2022

Wir bauen ein Obst- und Gemüseregal

Hallo ihr Lieben!

Da wir einmal wöchentlich am Markt unser Obst und Gemüse kaufen haben wir immer viel davon zu Hause.
Um alles übersichtlich unterzubringen hatten wir die Idee mit diesem Regal.
Und da wir versuchen vorhandene Ressourcen zu nutzen haben wir uns für das schon in die Jahre gekommene Geschirr meiner Oma entschieden.
Somit musste nur eine Holzkiste und ein paar Bretter angeschafft werden.
Es empfiehlt sich die Holzkiste mit Küchenfolie zu beziehen.
Von einer anderen Bastelei hatten wir noch Kindergerechten Klarlack den wir hier gut verwenden konnten.


Holzkiste 40cmx 30cm x 14cm
2 Brettern zu 85cm x 10cm
1 Brett mit 48cm x 10cm
6 Kanthölzer 3cmx 3cm und 10cm lang
ca. 25 Schrauben
Klarlack
Folie für die Holzkiste
Anleitung
alte Töpfe die euch gefallen 

Zuerst alle Holzteile mit dem Klarlack streichen.
Die Folie in die Holzkiste kleben.
Die Bretter mittig der holzkiste anschrauben und danach oben verbinden.
Die Kanthölzer so anbringen das ihr die Töpfe gut aufhängen könnt.
Der Vorteil des Regales ist das man die Schüsseln direkt heraus nehmen und sie gut einräumen kann.
Auch beim kochen ist das praktisch. 

Natürlich hatte die Idee mein Mann. Er ist der Baumeister und in diesem Bereich der kreative Kopf in unserer Familie. 
Wir versuchen wirklich vorhandene Ressourcen zu nutzen weil es ist ja schon soviel da und viel zu schade für den Müll. 

Solltet ihr noch Unterstützung benötigen dann meldet euch einfach.

Gutes Bauen 
Eure Kathi 

Fermentieren

Hallo ihr Lieben!


Einkochen, einwecken und fermentieren gehört zu meinem Leben dazu wie kochen und backen.
Da es mir wichtig ist uns zum Teil mit Lebensmitteln selbst zu versorgen muss man für den Winter einiges vorbereiten.
Neben Marmeladen, Saucen, sauer eingelegten Gemüse werden auch Kräuter getrocknet und zu Salz verarbeitet und in Gläser abgefüllt.
Die verschwinden dann ganz schnell im Keller und warten dort auf ihren Einsatz.
Aber fermentiertes Gemüse steht bei uns immer in der Küche. Im Winter ist es zumeist Kimchi das jede Woche neu bereitet wird.
Im Sommer hat man natürlich mehr Vielfalt und kann sehr vieles fermentierten. Wir freuen uns immer das Ferment zu verkosten und sogar unser 2 Jähriger liebt das saure Gemüse.


1 kleinen Karfiol
2 Karotten
1 gelbe Zucchini
1 kleinen Kürbis
2 Bund Radieschen
Salz
Senfkörner, Knoblauch, Chiliflocken, 2 Lorbeerblätter
1 großes Glas


Das Glas mit kochendem Wasser ausspülen.
Gemüse in Mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse abwiegen und auf 1 Kilogramm Gemüse 25g Salz messen
(bei mit waren es 1.2kg somit habe ich 30g Salz verwendet).
Salz in 1.5 Liter Wasser auflösen.
Das Gemüse und die Gewürze ins Glas Schichten und mit der Salzlake übergießen.
Mit einem Krautblatt oder einem Weinblatt abdecken und einem Gewicht beschweren.
Auch da müsst ihr nichts kaufen. Einfach ein kleines Glas mit Wasser füllen mit kochendem Wasser abspülen und auf das Gemüse geben.
Mit einem Tuch und Deckel abdecken.
Nach 2 Tagen kann man schon das erste mal probieren.
Im Sommer geht es natürlich viel schneller. Wenn das Gemüse die gewünschte Säure hat kann man die Fermentation unterbrechen in dem man es in den Kühlschrank stellt.

Probiert es unbedingt einmal aus. Es ist leichter als man glaubt und schmeckt zu jeder Jause. 
Auch das Sauerkraut ist besser weil ihr die Gewürze verwenden könnt die euch schmecken. 

Gutes gelingen 
Eure Kathi 

Montag, 1. August 2022

Strankalangulasch mit Jauntaler Salami

Hallo ihr Lieben!

Meine zweite Einreichung beim Afba war für Adeg mit dem besten regionalen Rezept und für mich sehr schwierig umzusetzen. 
Nicht das kochen sondern meine Gedanken waren das Problem. 
Zum einen habe ich viel recherchiert was in meiner neuen Heimat so regional wächst bzw. Produziert wird. Und zum anderen was ist für nich Heimat?

Ich fühle mich in Niederösterreich sehr daheim, aber auch in Kärnten bin ich daheim. Bin ja auch dort geboren. In Wien fühle ich mich auch zu Hause. Habe dort lange gelebt. 

Was verbindet einem mehr mit seiner Heimat als der Dialekt und die Kulinarik.
Von meiner Oma habe ich das Kochen aber auch das Wirtschaften gelernt. 
Strankalan sind in Kärnten in jedem Garten zu sehen und ich kann mich gut erinnern das wir als Kinder bei der Fisolenernte helfen mussten. 
Für die Jauntaler Salami gilt es bestimmte Vorgaben einzuhalten. Die Schweine müssen aus der Region stammen und ein Mindestgewicht von 150kg auf die Waage bringen (Bei denen ist des Wurscht).
Die Jauntaler Salami besteht ausschließlich aus Schweinefleisch, Schweinefett, Salz, Knoblauch und Gewürzen. 
Geräuchert wird mit Buchenholz und sie wird dann zum trocknen aufgehängt. 

Zutaten:
600g Fisolen
2 Stück Zwiebeln 
3 Esslöffel Öl
50g Jauntaler  Salami
1 Esslöffel Tomatenmark 
1 Esslöffel Paprikapulver 
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer und Bohnenkraut
1 Esslöffel Mehl
2 Esslöffel Sauerrahm 

Fisolen putzen in 3 cm große Stücke schneiden und bissfest in Salzwasser  mit dem Bohnenkraut kochen.
In der Zwischenzeit Zwiebel schälen, würfelig schneiden und in Öl anlaufen lassen. 
Salami klein schneiden und mit den Zwiebeln kurz mitrösten. 
Paprikapulver und Tomatenmark dazu geben einmal durchrühren und mit etwas Kochwasser der Strankalan ablöschen und das ganze ein paar Minuten einreduzieren lassen. 
Aus dem Mehl, Sauerrahm und etwas Wasser ein "Gmachtl" machen und in die Sauce geben.
Die Strankalan dazu geben und alles nochmal aufkochen damit es eine sämige Sauce wird. 
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Dazu passt super ein Serviettenknödel oder einfach ein Stückchen Brot. 

So jetzt heißt es Daumendrücken!
Eure Kathi